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Energieeffiziente Sanierung

Steht eine Sanierung an? Wenn schon, denn schon!

Bei jedem Gebäude müssen irgendwann Fenster, Fassade, Dach oder Heizung saniert werden. Es lohnt sich dabei immer zu prüfen, ob gleichzeitig die Energieeffizienz verbessert werden kann. Oft reichen überschaubare Mehraufwendungen, die zu deutlichen Energie- und Kosteneinsparungen führen.

Die Bauteile der thermischen Gebäudehülle sind besonders langlebig. Die nächste Gelegenheit zu einer kostengünstigen Effizienzverbesserung kommt daher vielleicht erst in mehreren Jahrzehnten. Daher ist die Nutzung des Kopplungsprinzip sehr wichtig: wenn schon ohnehin Maßnahmen anstehen, dann sollte die Energieeffizienz des betroffenen Bauteils verbessert werden.

Sicherheit vor steigenden Energiepreisen

Niemand kann voraussagen, wie hoch die Energiepreise in 30 oder 40 Jahren sein werden. Man kann aber mit einiger Sicherheit davon ausgehen, dass sie mehr oder weniger schnell steigen werden. Die nicht erneuerbaren Ressourcen werden immer knapper, ihr Preis muss daher zwangsläufig steigen. Dabei hilft bei einem Gebäude mit hohem Verbrauch auch der Anstieg der Anteile erneuerbarer Energien am Energiemix wenig, denn diese stehen nur in begrenzter Menge zur Verfügung. Erst die nachhaltige Senkung des Energiebedarfs führt zu einer Möglichkeit einer nennenswerten und nachhaltigen Deckung mit erneuerbaren Energien. Sinkt nach einer Sanierungsmaßnahme der Verbrauch, kann die Deckung zu einem höheren Anteil mit erneuerbaren Energie erfolgen. Auf jeden Fall bietet ein niedriger Energiebedarf eine geringere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und einen spürbar geringeren Kostenanstieg in der Zukunft.

Behaglichkeit und Objektwert steigen

Die Maßnahmen, die den Energiebedarf senken, führen gleichzeitig zu einer spürbaren Verbesserung der Behaglichkeit der Räume: wärmere Bauteiloberflächen, verbesserte Luftdichtheit, keine Zugerscheinungen, kein Schimmel, keine Feuchte erhöhen Wohnkomfort und Objektwert. Voraussetzung dabei ist, dass das Lüftungskonzept nach der Sanierung nicht vernachlässigt wird. Wenn die alten Fenster mit undichten Fugen ausgetauscht wurden, muss auf einmal deutlich mehr gelüftet werden. Sonst kann die feuchte Luft nicht mehr ausreichend ausgetauscht werden. Wenn gleichzeitig ungedämmte, kalte Oberflächen vorhanden sind, kann es zum Tauwasserausfall und zum Schimmelwachstum kommen.

Qualifizierte Beratung hilft

Egal welche Maßnahmen Sie planen: es lohnt sich die Beratung eines Experten in Anspruch zu nehmen, der die Gesamtheit der Wechselwirkungen aus Bauphysik und Gebäudetechnik im Blick hat. Er oder sie hilft Ihnen, die optimalen Maßnahmen zu finden, eventuell einen Sanierungsfahrplan für die nächsten Jahre zu erarbeiten, Synergien und Förderungen zu nutzen - Geld und Zeit zu sparen. Bei Bedarf holt er für Sie Angebote ein, organisiert den Bauablauf und kontrolliert die Ausführung - unabhängig von Firmeninteressen.

Fördergelder nicht verschenken!

Auch der Staat unterstützt die sanierungswilligen Bauherren bei ihrem Vorhaben: je nach erreichtem Effizienzstandard können zinsgünstige Darlehen teilweise mit Tilgungszuschüssen oder auch einmalige Förderzahlungen in Anspruch genommen werden. Weitere Informationen finden Sie dazu unter www.kfw.de und
www.bafa.de, oder bei Landesförderstellen, die die Bundesfördermittel teilweise aufstocken und noch günstigere Konditionen bieten. Welche Förderprogramme in Ihrer Region angeboten werden, können Sie z. B. hier in Erfahrung bringen.

Wer in Hessen in energieeffiziente Mietwohnungen - Neubau oder Sanierung - investieren möchte, kann vom Land besonders zinsgünstige Mittel in Anspruch nehmen, die sogar die Bundesförderungen überbieten. Mehr Informationen finden Sie hier.

Wenn Sie unsere Planungs- oder Baubegleitungsleistungen bei Sanierungsvorhaben in Anspruch nehmen, sind sogar unsere Honorare mit 50% bis maximal 4.000 € pro Antragsteller und Bauvorhaben zuschussfähig. Die Konditionen des Förderprogramms zur Baubegleitung finden Sie bei der KfW Bank.

Energieausweise sind Pflicht!

Ab dem 01.05.2014 muss bei jeder Vermietung, bei jedem Verkauf, sogar bei Besichtigungen ein Energieausweis vorgelegt und die energetischen Kennwerte in Immobilienanzeigen angegeben werden. Sonst können teure Bußgelder verhängt werden. Wenn Sie noch keinen Energieausweis haben, helfen wir gerne bei der Ausstellung von Bedarfsausweisen. (Hinweis: Verbrauchsausweise sind wenig aussagefähig und wir bieten solche nicht an.)

Quelle der Fotos: PHI

 

 

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