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  Autorisierte Zertifizierungsstelle für
  "Qualitätsgeprüfte Passivhäuser"
  durch das Passivhaus Institut.

 

Was ist ein Passivhaus?

Nach über 15 Jahren Praxiserfahrung mit gebauten und bewohnten Passivhäusern hat sich der Passivhaus Standard in Mitteleuropa etabliert. Positive Rückmeldungen zufriedener Bauherren und Bewohner sowie wissenschaftlich ausgewertete Messergebnisse aus über 300 Wohnungen in Europa zeigen, dass der Energiebedarf von Gebäuden um über 75% gegenüber nationalen Standards gesenkt werden kann.
Ein Passivhaus ist ein Gebäude, das "passiv" von der Sonne, von inneren Wärmequellen und von zurückgewonnener Wärme behaglich warm gehalten wird - deshalb braucht es kein separates aktives Heizsystem mehr. Das Passivhaus ist eine konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses. Im Vergleich zum heute zulässigen Standard benötigt ein Passivhaus 80% weniger Heizenergie. Umgerechnet in Heizöl kommt ein Passivhaus im Jahr mit weniger als 1,5 l pro Quadratmeter aus. Diese sensationelle Einsparung erreicht das Passivhaus allein durch seine beiden Grundprinzipien: Wärmeverluste vermeiden und freie Wärmegewinne nutzen!


Die Wärme bleibt im Haus:
Eine sehr gut gedämmte Gebäudehülle mit Dämmstärken zwischen 25 und 40 cm und Fenster mit Dreifach-Wärmeschutzvergla-sung bewirken, dass die Wärme im Haus bleibt. Für Frischluft sorgt eine Komfort-lüftung mit Wärmerückgewinnung. Mehr als 80% ihrer fühlbaren Wärme muss die Abluft im Wärmetauscher an die Zuluft zurückgeben. So wird z.B. bei 0 °C Außentemperatur die kalte Frischluft allein durch die 20 °C warme Abluft auf mindestens 16 °C erwärmt. Nicht nur Allergiker und Asthmatiker schätzen die pollenfreie und staubarme Luft im Passivhaus.

Die Sonne heizt gratis
Wärmegewinne erzielt das Passivhaus durch Fenster und die Wärmeabgabe von Personen und Haushaltsgeräten. Im Sommer verhindert eine Verschattung, z.B. ein Balkon oder eine Jalousien, die Überhitzung der Räume. In den kalten Wintermonaten wird über die Komfortlüftung außerdem noch die Zuluft erwärmt, dadurch kann auf ein separates Heizsystem verzichtet werden.

Quelle: Passivhaus Institut

Das Passivhaus spart Energie und Geld!
Ist ein Passivhaus auch für Normalverdiener bezahlbar? - Ja, denn die Mehrkosten des Passivhauses für die verbesserten Fenster, für Lüftung und Dämmung werden zum größten Teil durch die Passivhaus-Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) aufgefangen. Pro Wohneinheit beträgt die Kreditsumme 50.000 EUR, die Zinssätze für Bauherren sind jetzt besonders günstig: bei einer Laufzeit von 30 Jahren mit fünf tilgungsfreien Anlaufjahren beträgt der Zinssatz derzeit 2,90% p.a. nominal, bzw. 2,93% p.a. effektiv. Der Barwert der Förderung beträgt damit ca. 9.000 EUR.

Quelle: Passivhaus Institut

Komfort im Passivhaus sorgt für zufriedene Bewohner
Auch wenn das Passivhaus Energie und Heizkosten spart, an einem spart es nicht: am Komfort! Passivhaus-Bewohner schätzen den hohen Wohnkomfort ihrer Häuser. Durch die gute Dämmung sind alle Raumumgebungsflächen gleichmäßig warm, auch bei den an die kalte Außenluft grenzenden Bauteilen. Das schafft eine hohe Behaglichkeit. Schlechte Luft im Schlafzimmer während der Nacht, weil die Fenster wegen Frost oder Lärm nicht gekippt bleiben können, gibt es im Passivhaus dank der Komfortlüftung nicht.

Schon über 3000 Passivhäuser sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz bewohnt.
Das Besondere am Passivhaus ist, dass es nicht auf eine spezielle Bauweise festgelegt ist. Es gibt Passivhäuser in Massiv-, Holz- oder Mischbauweise. Und der Passivhaus-Standard setzt sich nicht nur bei Wohnhäusern durch: Es gibt schon Schulen, Kindergärten, Verwaltungsgebäude, Produktionsstätten und ein Hotel im Passivhaus-Standard.

 
Energie Planer Team
Ingenieure für energieeffizientes Bauen

 
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